
28.5.2026
https://radkurier24.com/
Dienstleistungen
Hunderte von Fahrradkurieren, innerstädtische Lieferungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz – und das überwiegend CO?-neutral. Radkurier24 zeigt, dass urbane Logistik auch ohne Diesel und Stau funktioniert. Gründer Martin Hawel hat eine Plattform aufgebaut, die Geschwindigkeit mit Nachhaltigkeit verbindet – und dabei beweist, dass grüne Logistik keine Kompromisse beim Service bedeutet.
Stell dich und dein Team kurz unseren Lesern vor!
Ich bin Martin Hawel, Gründer von Radkurier24. Seit jeher bin ich leidenschaftlicher Radfahrer und war immer überzeugt, dass das Fahrrad in der Stadt schlicht das effizienteste Transportmittel ist. Das interne Team ist bewusst klein gehalten – ich arbeite mit zwei Entwicklern, der Rest läuft weitgehend automatisiert.
Was Radkurier24 wirklich groß macht, sind die über 800 registrierten Kurierinnen und Kuriere im DACH-Raum, die täglich im Einsatz sind – schnell, zuverlässig und nachhaltig.
Wie sind die Idee und das Konzept für das Startup entstanden?
Ich lebte und arbeitete lange in der Großstadt – und habe täglich gesehen, wie sinnlos viel Verkehr, Lärm und Abgase durch Lieferfahrzeuge entstehen, die sich Meter für Meter durch den Stau quälen. Das hat mich nicht losgelassen.
Das Fahrrad ist im urbanen Raum schlicht das effizienteste Transportmittel: Es kommt überall durch, braucht keine Parkplatzsuche und verursacht null Emissionen. Mit Radkurier24 wollte ich beweisen, dass Logistik in der Stadt auch anders geht – schneller, leiser und ohne ökologischen Fußabdruck.
Nachhaltigkeit war für mich dabei kein Nice-to-have, sondern der eigentliche Grund, warum es dieses Unternehmen geben muss.
Wie funktioniert euer Geschäftsmodell?
Unternehmen und Privatpersonen buchen Kurieraufträge direkt online. Unsere Kuriere liefern Sendungen innerhalb weniger Stunden, oft noch am selben Tag, direkt von A nach B – ob für lokale Geschäfte, Kanzleien, Agenturen oder Privatpersonen. Abgerechnet wird je nach Entfernung, Gewicht und Dringlichkeit.
Was genau macht euer Startup und was ist das Besondere an eurer Geschäftsidee?
Kuriere liefern Sendungen schnell, pünktlich und CO?-neutral – primär per Fahrrad oder Lastenrad in der Stadt. Das Besondere: Wir kombinieren die Flexibilität eines lokalen Dienstleisters mit der Verlässlichkeit eines professionellen Logistikunternehmens – und das komplett emissionsfrei.
Während klassische Kurierdienste im Stau feststecken, sind wir längst am Ziel.
Wie habt Ihr die Finanzierung des Startups gestemmt? Habt ihr alles selbst finanziert oder Fremdkapital aufgenommen?
Ich habe Radkurier24 vollständig aus eigenen Mitteln finanziert – bewusst, um unabhängig zu bleiben und das Geschäftsmodell ohne externen Druck zu erproben. Das hat mich gezwungen, von Tag eins an kosteneffizient zu denken und nur in das zu investieren, was wirklich Wirkung zeigt. Diese Disziplin hat uns stark gemacht.
Was waren die größten Schwierigkeiten und Hürden, die Ihr auf eurem Gründungsweg überwinden musstet?
Das größte Hindernis war anfangs das Vertrauen. Viele Unternehmen kannten klassische Kurierdienste – aber einen reinen Fahrradkurierservice? Das klang für manche zunächst weniger seriös.
Dieses Vorurteil zu überwinden, war echte Arbeit. Wir haben es durch Verlässlichkeit gelöst: Wer Radkurier24 einmal genutzt hat, kommt zurück.
Was sind aktuell eure größten Herausforderungen?
Wachstum ohne Qualitätsverlust. Je mehr Aufträge über die Plattform laufen, desto wichtiger wird eine effiziente Tourenplanung und eine stabile Kurierbasis. Gleichzeitig treiben wir die Digitalisierung konsequent weiter – von der Auftragsannahme bis zum Live-Tracking.
Was macht Ihr, um Euren Bekanntheitsgrad weiter auszubauen?
Wir setzen auf eine Kombination aus gezielten Kooperationen mit nachhaltigen Unternehmen, Social Media und SEO. Unser stärkster Kanal ist und bleibt Mundpropaganda – wer uns einmal genutzt hat, empfiehlt uns weiter. Wer mehr über uns erfahren möchte, findet alle Informationen auf: radkurier24.com/ueber-uns.
Welche Eigenschaften sind deiner Meinung nach am wichtigsten, um im Marketing erfolgreich zu sein?
Authentizität, Klarheit und Konsequenz. Man muss wissen, wer man ist und für wen man das macht – und das dann einfach und ehrlich kommunizieren. Kein Buzzword-Bingo, keine leeren Versprechen.
Wie sieht aktuell eure Arbeitswoche aus?
Wir sind von Anfang an stark digital aufgestellt – Auftragsannahme, Tourenplanung und Kundenkommunikation laufen weitgehend automatisiert. Das gibt uns den Kopf frei für das Wesentliche: sicherstellen, dass die Prozesse reibungslos laufen und die Qualität stimmt.
Meine Woche dreht sich weniger um operative Kleinstarbeit als darum, das System am Laufen zu halten, Engpässe früh zu erkennen und kontinuierlich zu verbessern. Digitalisierung ist für uns kein Ziel – sie ist die Grundlage, auf der wir skalieren.
Wie wir man Fahrradkurier?
Der Einstieg ist einfacher als viele denken. Wer ein zuverlässiges Fahrrad oder Lastenrad hat, körperlich fit ist und seine Stadt kennt, bringt die besten Voraussetzungen mit. Über Radkurier24 können sich Kuriere unkompliziert registrieren und direkt Aufträge annehmen – ohne Bürokratie, ohne Zwischenhändler.
Wir sind die größte und bekannteste Anlaufstelle im DACH-Raum und sorgen dafür, dass Kuriere faire Bedingungen und planbare Aufträge bekommen.
Was verdient ein Fahrradkurier?
Das hängt von Stadt, Auftragslage und Einsatz ab – aber eines ist klar: Wer über eine seriöse Plattform arbeitet, verdient deutlich besser als über intransparente Anbieter. Bei Radkurier24 setzen wir auf ein faires, nachvollziehbares Pricing.
Transparenz ist für uns keine Option, sondern Grundprinzip. Unser Team besteht aus mir und weiteren Entwicklern. Der Rest macht die KI.
Was bedeutet die Digitalisierung der Logistik für Kurierdienste?
Digitalisierung kann Fluch oder Segen sein – je nachdem, wer die Plattform baut. Bei Radkurier24 nutzen wir digitale Prozesse gezielt, um Kurieren mehr Transparenz, planbare Aufträge und faire Konditionen zu geben. Wir glauben: Wer die Digitalisierung richtig
Und wo geht es hin – Wo seht Ihr euch in 5 Jahren?
Radkurier24 soll weiterhin die bekannteste Anlaufstelle für Fahrradkuriere im deutschsprachigen Raum sein – in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wir schaffen die Infrastruktur, die Sichtbarkeit und die Aufträge – und sorgen dafür, dass Kuriere zu fairen Bedingungen arbeiten können.
In einer Branche, die oft durch Preisdruck und schlechte Konditionen auffällt, wollen wir der Gegenentwurf sein: die Plattform, der Kuriere vertrauen und die Kunden wählen, weil Qualität und Verlässlichkeit stimmen.
Welche wichtige Empfehlungen oder welche Tipps würdest du Gründern und Jungunternehmern mit auf den Weg geben?
Fang an – auch wenn noch nicht alles perfekt ist. Perfektionismus ist der größte Feind des Fortschritts. Hör deinen ersten Kunden sehr genau zu, denn sie zeigen dir, was wirklich wichtig ist. Und: Bleib nah an dem, was dich ursprünglich angetrieben hat. Diese Energie ist dein wertvollstes Kapital.
Gründungsjahr:
2020
Kontakt
Radkurier24
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