Wer ein Start-up gründet, der möchte dieses möglichst schnell möglichst groß und erfolgreich werden lassen. Im Erfolgsfall ist rasantes Wachstum sichtbar, was erst einmal natürlich großartig ist. Allerdings kommen mit dem Wachstum eines Start-ups auch neue Anforderungen, die erfüllt werden müssen.
Nur, wer schon im frühen Stadium seiner Gründung für die nötige Sicherheitsinfrastruktur sorgt, wird sich auf lange Sicht nicht mit Nachbesserungen befassen müssen. So kann der Fokus auf das Wesentliche gesetzt werden und Sicherheits- und rechtliche Bedenken müssen keine Rolle spielen.
Von vornherein sollte beispielsweise auf eine sichere Arbeitsumgebung geachtet werden, die alle nötigen Compliance- und Datenschutzstandards erfüllt.
Sicherheit als Wachstumsfaktor
Wird ein Unternehmen größer und Vorgänge werden mehr und komplexer – in der Regel steigt auch die Anzahl der Mitarbeiter –, steigt auch das Risikoprofil für das Start-up an. Es gibt dann immer mehr potenzielle Gefahrenstellen, bei denen für Sicherheit gesorgt werden muss. Je nach Branche ist es wahrscheinlich, dass das wachsende Start-up eines Tages seine Räumlichkeiten vergrößert.
Vielleicht kommen auch noch neue und wertvolle Geräte hinzu. All das muss physikalisch gut gesichert werden, um Ausfälle und wirtschaftliche Schäden zu verhindern. Um direkt alles im Blick zu haben, sollten neue Start-ups mit eigenen Firmenräumen von Anfang an auf smarte
IP Kameras setzen. Der Vorteil: Die Kameras lassen sich miteinander vernetzen. Mit dem Wachstum des Start-ups kann so auch die Kameraüberwachung ganz einfach mitwachsen.
Auch beim Zugang wird bestenfalls früh auf moderne Lösungen gesetzt, die nicht nur sicher sind, sondern auch für die kommenden Jahre technisch mithalten können, etwa durch smarte Vernetzung.
Hier sind intelligente Schlüsselsysteme wie Fingerabdruckscanner oder Gesichtserkennung eine gute Lösung.
Cybersecurity
Physische Sicherheit ist nur ein Aspekt. In vielen Fällen ist die Cybersecurity aber noch wichtiger. Hier sind viele Gefahren nämlich nicht offensichtlich zu erkennen und schon kleine Nutzerfehler können gravierende Folgen haben. Besonders, wenn es um den Datenschutz geht, der neben den eigenen Sicherheitsansprüchen auch klar durch die
DSGVO reguliert ist.
Die physische und digitale Sicherheit sind mittlerweile übrigens nicht mehr getrennt zu betrachten.
Smarte Kamerasysteme nehmen schließlich nicht nur Bilder auf, sondern speichern und analysieren diese teilweise auch autonom. Damit es dabei zu keinem Bruch von Datenschutzvorgaben kommt, muss eine präzise Infrastruktur geschaffen werden.
In der Arbeitsumgebung zeigt sich die Datensicherheit an verschiedenen Stellen. Das gilt nicht erst, wenn das Start-up groß geworden ist, sondern diese Dinge müssen von Anfang an richtig gemacht werden. Neben der Rechtskonformität ist ein sicherer Eindruck auch wichtig für das Vertrauen von Kunden und potenziellen Investoren. Wichtige Maßnahmen, die Unternehmensgründer direkt beherzigen sollten, sind unter anderem diese:
Datenschutz am Arbeitsplatz:
Alle Mitarbeiter müssen von Anfang an verinnerlichen, dass keine sensiblen Daten offen auf dem Schreibtisch liegen gelassen werden dürfen.
Netzwerktrennung:
Gerade zu Beginn könnten wirtschaftliche Ersparnisse es verlockend machen, nur ein WLAN-Netzwerk zu unterhalten. Sobald Kunden vor Ort sind, muss es aber unbedingt getrennte Netzwerke geben. Ein Gäste-WLAN und ein internes Firmennetzwerk. Außerhalb des Firmennetzwerks muss natürlich auch bei
mobilen Arbeitsprozessen auf ausreichend Sicherheit geachtet werden.
On-Demand-Printing:
Druckaufträge werden bei diesem Konzept erst gestartet, wenn der Mitarbeiter sich direkt beim Drucker befindet und sich verifizieren kann. Besonders bereits gewachsenen Start-ups mit vielen Mitarbeitern ist das eine gute Praktik. Auch wegen der verbesserten Übersichtlichkeit der Druckvorgänge.
Fazit: Frühe Maßnahmen lohnen sich
Auch bei noch kleinen und neuen Start-ups ist Sicherheit kein freiwilliges Thema. Es ist auch gesetzlich klar verankert, welche Sicherheitsstandards erfüllt werden müssen. Neue Start-ups haben hier einen Vorteil. Ihre Sicherheitsinfrastruktur ist noch etwas kleiner und flexibler, als es bei Weltkonzernen der Fall ist. Dadurch können Sicherheitskonzepte mit dem Start-up wachsen.
Bestenfalls werden die richtigen Verhaltensweisen von den Mitarbeitern dabei direkt von Anfang an internalisiert, sodass es zur Selbstverständlichkeit wird, alle Sicherheitsauflagen einzuhalten. Dabei spielen dann auch
klare Verantwortlichkeiten innerhalb des Teams eine wichtige Rolle.
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