Ein Unternehmen verkaufen ist für die meisten Inhaber eine einmalige Sache: Es gibt keinen Probelauf, und Fehler bei Vorbereitung, Preis oder Vertrag kosten schnell sechsstellige Beträge. Wer früh plant, erzielt meist einen besseren Preis und findet leichter einen passenden Käufer.
In diesem Ratgeber erfährst du, wann der richtige Zeitpunkt ist, wie du deine Firma verkaufsfertig machst und wie der Unternehmenswert ermittelt wird. Dazu kommen die Wege zum Käufer, der Unternehmensverkauf-Ablauf in Phasen, die Steuern beim Verkauf und die häufigsten Fehler, plus Besonderheiten beim Verkauf von Startups und Agenturen.
Unternehmen verkaufen: Gründe und der richtige Zeitpunkt
Warum Inhaber ihr Unternehmen verkaufen, ist sehr unterschiedlich: Ruhestand ohne Nachfolger in der Familie, ein neues Projekt, gesundheitliche Gründe, Streit unter Gesellschaftern oder ein attraktives Angebot eines Wettbewerbers. Bei Startups ist der Exit oft von Anfang an Teil des Plans.
Der beste Zeitpunkt, ein Unternehmen zu verkaufen, liegt meist in einer Phase mit stabilen oder steigenden Gewinnen. Käufer zahlen für die Zukunft, und die schätzen sie anhand der letzten Jahre ein. Wer erst verkauft, wenn Umsätze sinken oder die Kraft fehlt, verhandelt aus einer schwachen Position.
Vorbereitung: Firma verkaufen in zwei bis drei Jahren
Wer sein Unternehmen verkaufen will, sollte für die Vorbereitung zwei bis drei Jahre einplanen. In dieser Zeit kannst du Schwachstellen beheben, die den Preis drücken würden, und saubere Zahlen vorlegen.
Abhängigkeit vom Inhaber senken
Der häufigste Wertkiller bei kleinen Firmen: Alles läuft über den Inhaber. Kunden rufen nur dich an, nur du kennst die Kalkulation, nur du hast die Kontakte zu den Lieferanten. Ein Käufer fragt sich dann zu Recht, was nach deinem Ausscheiden übrig bleibt.
- Eine zweite Führungsebene aufbauen oder Schlüsselmitarbeiter stärker einbinden
- Prozesse dokumentieren: Angebote, Einkauf, Produktion, Abrechnung
- Kundenbeziehungen auf mehrere Ansprechpartner verteilen
- Abhängigkeit von einzelnen Großkunden reduzieren
Zahlen und Unterlagen aufräumen
Trenne private und betriebliche Ausgaben konsequent, damit der Gewinn nachvollziehbar ist. Lege Verträge, Genehmigungen, Markenrechte und Domains geordnet ab. Prüfe, ob wichtige Verträge bei einem Inhaberwechsel kündbar sind, und verhandle sie wenn nötig nach. Wie du digitale Werte wie Domains, Software und Daten für den Exit ordnest, steht im Beitrag Digitale Assets im Exit.
Checkliste: Unterlagen für Käufer
- Jahresabschlüsse und BWAs der letzten drei bis fünf Jahre
- Aufstellung des bereinigten Gewinns mit Erläuterungen
- Umsatz nach Kunden, Produkten und Kanälen
- Liste aller wesentlichen Verträge mit Laufzeiten und Kündigungsfristen
- Mitarbeiterliste mit Funktionen, Gehältern und Vertragsbedingungen
- Anlagenverzeichnis, Warenbestand, Leasingverträge
- Marken, Domains, Lizenzen und Zugangsdaten
- Steuerbescheide und Ergebnisse der letzten Betriebsprüfung
Unternehmenswert ermitteln: Was ist meine Firma wert?
Was ist meine Firma wert? Diese Frage beantwortet keine Formel allein. Bewertungsverfahren liefern einen Rahmen, der tatsächliche Preis entsteht in der Verhandlung. Für kleine und mittlere Firmen sind diese Methoden üblich:
| Methode | Grundidee | Geeignet für |
|---|---|---|
| Ertragswertverfahren | Künftige Gewinne werden mit einem risikoabhängigen Zinssatz auf heute abgezinst | Etablierte Firmen mit stabilen Erträgen |
| Discounted-Cashflow (DCF) | Künftige freie Cashflows werden abgezinst | Größere Firmen, Wachstumsunternehmen mit Planung |
| Multiplikatorverfahren | Bereinigter Gewinn (EBIT/EBITDA) oder Umsatz mal Branchenfaktor | Schnelle Markteinschätzung, kleine Firmen, Online-Geschäfte |
| Substanzwert | Wert aller Vermögensgegenstände abzüglich Schulden | Anlageintensive Betriebe, Untergrenze des Preises |
| Liquidationswert | Erlös bei Zerschlagung und Einzelverkauf | Absolute Preisuntergrenze, Firmen ohne Gewinn |
Grundlage fast aller Verfahren ist der bereinigte Gewinn. Dabei wird ein marktübliches Geschäftsführergehalt abgezogen, private Ausgaben werden herausgerechnet und Einmaleffekte bereinigt. Bei Websites und Onlineshops wird fast immer mit Multiples gearbeitet. Wie das konkret aussieht, zeigt unser Artikel Website-Wert ermitteln.
Käufer finden: Wege zum Unternehmensverkauf
Wer sein Unternehmen verkaufen will, sollte mehrere Kanäle parallel prüfen. Welcher am besten passt, hängt von Größe, Branche und Region ab.
Nachfolgebörsen
Die bekannteste Börse ist nexxt-change, getragen von Bundeswirtschaftsministerium und KfW. Die Nutzung ist kostenlos, Inserate werden anonym veröffentlicht und von Regionalpartnern wie IHKs und Handwerkskammern betreut. Daneben gibt es private Börsen wie die DUB (Deutsche Unternehmerbörse) mit eigenen Kostenmodellen sowie Branchen- und Regionalbörsen.
Unternehmen verkaufen mit Berater
M&A-Berater und spezialisierte Nachfolgeberater suchen Käufer, erstellen Exposé und Bewertung und führen die Verhandlungen. Üblich ist eine Kombination aus festem Grundhonorar (Retainer) und einem Erfolgshonorar, das sich am Kaufpreis orientiert. Höhe und Staffelung sind verhandelbar und unterscheiden sich stark. Vergleiche mehrere Angebote und achte auf Mindesthonorare, Laufzeiten und Exklusivitätsklauseln.
Mitarbeiter, Wettbewerber und Netzwerk
- Management-Buy-out (MBO): Mitarbeiter oder Führungskräfte kaufen das Unternehmen. Sie kennen Kunden und Abläufe, haben aber oft wenig Eigenkapital. Förderkredite und ein Verkäuferdarlehen helfen.
- Management-Buy-in (MBI): Ein externer Manager übernimmt.
- Wettbewerber und strategische Käufer: Zahlen teils mehr, weil sie Synergien heben. Dafür ist Vertraulichkeit besonders wichtig.
- Netzwerk: Steuerberater, Hausbank, Branchenverbände und Lieferanten kennen oft Interessenten.
Marktplatz für kleinere Firmen und Startups
Für kleinere Online-Firmen, Startups, Onlineshops und digitale Projekte ist der mystartups-Marktplatz eine Option. Dort erreichst du Gründer und Käufer, die gezielt nach digitalen Geschäftsmodellen suchen. Dein eigenes Angebot stellst du über Inserat aufgeben ein.
Unternehmensverkauf-Ablauf in Phasen
Ein strukturierter Prozess schützt dich vor Zeitverlust und Indiskretionen. Bei kleinen Firmen dauert er oft sechs bis zwölf Monate, nach der Vorbereitungsphase. So läuft es typischerweise ab, wenn du ein Unternehmen verkaufen willst:
- Entscheidung und Zielbild: Was willst du erreichen: Höchstpreis, Fortbestand, Arbeitsplätze, schneller Ausstieg?
- Bewertung und Unterlagen: Unternehmenswert ermitteln, Kurzprofil (anonym) und ausführliches Exposé erstellen.
- Käuferansprache: Inserate schalten, Berater beauftragen, gezielt Interessenten ansprechen.
- Vertraulichkeitsvereinbarung: Erst nach unterschriebenem NDA gibst du Name und Zahlen heraus.
- Gespräche und Absichtserklärung: Mit ernsthaften Interessenten Preisrahmen und Struktur im Letter of Intent (LOI) festhalten.
- Due Diligence: Der Käufer prüft Finanzen, Verträge, Steuern und Personal, meist über einen Datenraum.
- Kaufvertrag: Kaufpreis, Zahlungsmodalitäten, Garantien, Haftungsgrenzen, Wettbewerbsverbot und Übergabe verhandeln.
- Signing und Closing: Unterschrift, bei GmbH-Anteilen beim Notar, dann Zahlung und Übergang.
- Übergabe: Einarbeitung des Käufers, Vorstellung bei Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern.
Wie ein Exit aus Gründersicht abläuft, schildert unser Interview Startup-Exit aus der Praxis.
Share Deal oder Asset Deal aus Verkäufersicht
Beim Share Deal verkaufst du Anteile an deiner Gesellschaft, etwa an einer GmbH. Die Firma bleibt mit allen Verträgen, Rechten und Pflichten bestehen, nur der Eigentümer wechselt. Für dich als Verkäufer ist das meist sauberer, weil du Altrisiken mit abgibst. Abgesichert wird der Käufer über Garantien im Vertrag.
Beim Asset Deal verkauft das Unternehmen einzelne Wirtschaftsgüter. Käufer bevorzugen diesen Weg, weil sie den Kaufpreis abschreiben und Risiken besser abgrenzen können. Bei Einzelunternehmen gibt es keine Anteile, hier ist der Asset Deal die einzige Option. Was dabei zu beachten ist, erklärt unser Ratgeber Einzelunternehmen verkaufen.
Kaufvertrag: Garantien, Haftung und Zahlung
Im Kaufvertrag sicherst du zu, dass bestimmte Angaben stimmen, etwa zu Jahresabschlüssen, Steuern oder laufenden Verträgen. Stellt sich später heraus, dass eine Garantie verletzt ist, kann der Käufer Geld zurückverlangen. Vereinbare deshalb Obergrenzen für die Haftung, Freibeträge für Kleinigkeiten und kurze Verjährungsfristen.
Beim Verkauf der Firma regelst du außerdem, wann und wie der Kaufpreis fließt: als Einmalzahlung beim Closing, in Raten, mit Verkäuferdarlehen oder teilweise als Earn-out. Je mehr später gezahlt wird, desto wichtiger sind Sicherheiten, etwa eine Bankbürgschaft oder ein Treuhandkonto.
GmbH verkaufen: kurz angerissen
Wer eine GmbH verkaufen will, braucht einen Notar: Verpflichtungsgeschäft und Abtretung der Geschäftsanteile müssen beurkundet werden (§ 15 Abs. 3 und 4 GmbHG). Prüfe vorher die Satzung auf Zustimmungspflichten oder Vorkaufsrechte anderer Gesellschafter. Die steuerlichen Grundlagen der GmbH findest du im Überblick GmbH Steuern.
Firma verkaufen: Steuern beim Verkauf
Wenn du dein Unternehmen verkaufen willst, entscheidet die Steuer mit darüber, wie viel vom Kaufpreis bei dir ankommt. Das hängt stark von Rechtsform und Struktur ab. Die folgenden Regeln sind der Stand 2026. Lass die Gestaltung im Einzelfall unbedingt vorab von einem Steuerberater prüfen, denn viele Vorteile gibt es nur auf Antrag oder bei rechtzeitiger Planung.
Einzelunternehmen und Personengesellschaft
Verkaufst du deinen ganzen Betrieb oder deinen Anteil an einer Personengesellschaft, ist der Veräußerungsgewinn nach § 16 EStG steuerpflichtig. Veräußerungsgewinn heißt: Kaufpreis minus Veräußerungskosten minus Buchwert des Betriebsvermögens.
- Freibetrag (§ 16 Abs. 4 EStG): Ab 55 Jahren oder bei dauernder Berufsunfähigkeit bleiben auf Antrag 45.000 Euro steuerfrei. Der Freibetrag sinkt um den Betrag, um den der Gewinn 136.000 Euro übersteigt, und wird nur einmal im Leben gewährt.
- Ermäßigter Steuersatz (§ 34 Abs. 3 EStG): Unter denselben persönlichen Voraussetzungen wird der Gewinn bis 5 Mio. Euro auf Antrag mit 56 % des durchschnittlichen Steuersatzes besteuert, mindestens aber mit 14 %. Auch das gibt es nur einmal im Leben.
- Fünftelregelung (§ 34 Abs. 1 EStG): Wer die Voraussetzungen nicht erfüllt, kann die Progression über die Fünftelregelung abmildern.
GmbH-Anteile im Privatvermögen
Warst du innerhalb der letzten fünf Jahre zu mindestens 1 % an einer GmbH beteiligt, gilt der Gewinn aus dem Anteilsverkauf als gewerbliche Einkunft nach § 17 EStG. Es greift das Teileinkünfteverfahren: 40 % des Veräußerungspreises sind steuerfrei (§ 3 Nr. 40 EStG), 60 % des Gewinns werden mit deinem persönlichen Steuersatz besteuert. Veräußerungskosten und Anschaffungskosten sind entsprechend nur zu 60 % abziehbar.
Verkauf über eine Holding
Verkauft eine Holding-GmbH ihre Anteile an einer Tochter-GmbH, bleibt der Gewinn nach § 8b KStG grundsätzlich steuerfrei. 5 % gelten aber als nicht abziehbare Betriebsausgaben und werden besteuert, sodass effektiv nur ein kleiner Teil des Gewinns versteuert wird. Achtung: Wer Anteile erst kurz vor dem Verkauf in eine Holding einbringt, löst bei einem Verkauf innerhalb von sieben Jahren eine rückwirkende Besteuerung nach § 22 UmwStG aus. Mehr dazu im Artikel Holding beim Startup.
Unternehmen verkaufen: typische Fehler
Viele Probleme beim Verkauf einer Firma entstehen nicht in der Verhandlung, sondern lange davor. Diese Fehler sehen Berater immer wieder:
- Zu spät anfangen: Ohne Vorbereitung fehlen saubere Zahlen und eine zweite Führungsebene.
- Unrealistische Preisvorstellung: Emotionaler Wert und Lebensleistung zahlt kein Käufer mit.
- Vertraulichkeit vernachlässigen: Gerüchte verunsichern Mitarbeiter, Kunden und Banken.
- Nur einen Interessenten haben: Ohne Alternativen fehlt dir die Verhandlungsmacht.
- Steuern zu spät prüfen: Holding, Freibetrag oder Umstrukturierung lassen sich kurz vor dem Verkauf oft nicht mehr nutzen.
- Garantien unterschätzen: Weitreichende Garantien ohne Obergrenze können einen Teil des Kaufpreises später wieder kosten.
- Das Tagesgeschäft schleifen lassen: Sinkende Zahlen während des Verkaufsprozesses drücken den Preis.
Startup verkaufen
Beim Startup verkaufen zählt weniger der heutige Gewinn als das Wachstum, die Technologie und das Team. Käufer sind oft strategische Investoren oder größere Wettbewerber. Häufig werden Gründer über Haltefristen, Earn-outs oder Anschlussverträge eine Zeit lang an das Unternehmen gebunden.
Prüfe vor dem Verkauf, welche Rechte Investoren aus dem Beteiligungsvertrag haben: Mitverkaufsrechte, Mitverkaufspflichten und Erlösvorzüge beeinflussen, wie viel bei dir ankommt. Für Apps und SaaS-Produkte gibt es einen eigenen Ratgeber: App oder SaaS verkaufen.
Agentur verkaufen
Wer eine Agentur verkaufen will, hat ein besonderes Problem: Die Kundenbindung hängt oft persönlich am Inhaber. Wechselt der Chef, wechseln manche Kunden mit. Käufer fragen deshalb nach Vertragslaufzeiten, Retainer-Anteilen und der Verteilung der Kundenkontakte im Team.
Ein großer Teil des Kaufpreises wird bei Agenturen häufig als Earn-out vereinbart, also abhängig von Umsätzen oder Gewinnen der nächsten Jahre. Achte darauf, dass die Berechnung eindeutig geregelt ist und du während der Earn-out-Phase genug Einfluss auf das Ergebnis hast.
Aktuelle Angebote auf mystartups
So sehen aktuelle Inserate von Firmen, laufenden Geschäften, Startups und Unternehmensanteilen auf dem mystartups-Marktplatz aus:
- Customer’s Experts LLC sucht 75.000 € und strategischen Vertriebspartner (Unternehmensanteile, Preis: 75.000 €)
- Gymi Media (Startup, Preis: Auf Anfrage)
- wohnung-verkaufen.berlin (Startup, Preis: 1.900 €)
- DataShield Pro (Startup, Preis: Auf Anfrage)
Alle Angebote siehst du im Marktplatz. Du willst selbst verkaufen? Dann kannst du dort ein Inserat aufgeben.
Häufige Fragen
Wie lange dauert es, ein Unternehmen zu verkaufen?
Für die Vorbereitung solltest du zwei bis drei Jahre einplanen. Der eigentliche Verkaufsprozess dauert bei kleinen Firmen oft sechs bis zwölf Monate. Komplexe Deals mit mehreren Bietern oder schwierigen Finanzierungen dauern länger.
Was kostet ein M&A-Berater?
Meist besteht das Honorar aus einem Grundhonorar und einem Erfolgshonorar, das vom Kaufpreis abhängt. Die Höhe ist frei verhandelbar und unterscheidet sich je nach Anbieter und Dealgröße stark. Lass dir mehrere schriftliche Angebote geben und vergleiche die Bedingungen.
Muss ich beim Firmenverkauf Steuern zahlen?
Ja, der Veräußerungsgewinn ist steuerpflichtig. Wie hoch die Steuer ausfällt, hängt von Rechtsform, Alter und Struktur ab. Ab 55 Jahren gibt es bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften Freibetrag und ermäßigten Steuersatz, bei GmbH-Anteilen das Teileinkünfteverfahren.
Kann ich mein Unternehmen an Mitarbeiter verkaufen?
Ja, das nennt man Management-Buy-out. Mitarbeiter kennen das Geschäft und die Kunden, brauchen aber meist eine Finanzierung. Förderkredite der KfW und ein Verkäuferdarlehen machen ein MBO oft erst möglich.
Was ist ein Earn-out?
Beim Earn-out wird ein Teil des Kaufpreises erst später gezahlt, abhängig von der Entwicklung des Unternehmens. Das schließt die Lücke zwischen Preisvorstellungen von Käufer und Verkäufer. Wichtig sind klare Kennzahlen und Regeln für die Berechnung.
Brauche ich für den Verkauf einen Notar?
Beim Verkauf von GmbH-Anteilen ja. Beim Asset Deal grundsätzlich nicht, außer es werden Grundstücke übertragen. Einen Anwalt für den Kaufvertrag solltest du in jedem Fall hinzuziehen.
Fazit
Ein Unternehmen verkaufen gelingt am besten mit Vorlauf: saubere Zahlen, geringe Abhängigkeit vom Inhaber, eine realistische Bewertung und ein strukturierter Prozess mit mehreren Interessenten. Die steuerliche Gestaltung gehört an den Anfang der Planung, nicht ans Ende.
Wenn du verstehen willst, worauf Käufer achten, lies unseren Ratgeber Unternehmen kaufen. Kleinere Online-Firmen und Startups kannst du direkt auf dem mystartups-Marktplatz anbieten.
Quellen
- § 16 EStG – Veräußerung des Betriebs
- § 34 EStG – Außerordentliche Einkünfte
- § 17 EStG – Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften
- § 3 EStG – Steuerfreie Einnahmen (Nr. 40)
- § 8b KStG – Beteiligung an anderen Körperschaften
- § 22 UmwStG – Besteuerung des Anteilseigners
- § 15 GmbHG – Übertragung von Geschäftsanteilen
